Kleines Regelwerk

Das Ziel im Rugbyspiel ist es, dass ein Spieler unter Beachtung der Regeln in das Malfeld der gegnerischen Mannschaft gelangt und den Ball dort zum Versuch (=5 Punkte) ablegt. Der ovale Ball darf dabei nicht nach vorne geworfen werden. Raumgewinn kann auf vier Arten erzielt werden:

 

- Umlaufen des Gegenspielers durch Körpertäuschung oder plötzliche Richtungsänderung

- Überkicken des Gegners und Nachlaufen des Balltreters

-Entweichen der gegnerischen Verteidigung durch Abspielen des Balles

- Wegdrücken des Gegners, wobei mehrere Spieler einer Mannschaft zusammenwirken dürfen.

 

Um den Raumgewinn eines Spielers zu verhindern, darf er vom Gegenspieler mit beiden Händen unterhalb der Schultern umfasst und zu Boden gezogen werden. Jede andere Art der Verteidigung (Beinstellen, Schlagen, Festhalten am Hals) ist verboten und wird mit Platzverweis geahndet. Nur der Ballträger darf vom Gegner berührt werden.

 

Nach einem Versuch darf die erfolgreiche Mannschaft den Ball aus dem Spielfeld zum Goal treten. Fliegt der Ball dabei zwischen die beiden Malstangen und über die Latte, dann war die Erhöhung des Versuchs erfolgreich (=2 Punkte). Weitere Punkte können durch Straftritt bei leichteren Regelverstößen (=3 Punkte) oder aus dem offenen Spiel durch Dropkick (=3 Punkte) erzielt werden. Wer am Ende des 2 x 40 Minuten dauernden Spiels die meisten Punkte gesammelt hat, ist Sieger.

Bilder Quelle: Rugby Verband Brandenburg

Goal-, Mal- Stangen
Goal-, Mal- Stangen

Stürmer (Forwards)


1 Linker Pfeiler (Loosehead Prop) und 3 Rechter Pfeiler (Tighthead Prop)

Die Aufgabe des linken (Loosehead Prop) und rechten Pfeilers (Tighthead Prop) ist es, im Gedränge und bei der Gasse Unterstützung zu bieten. Zusammen mit der zweiten Reihe sind sie für die Vorwärtsbewegung im Gedränge zuständig, aus diesem Grund müssen sie besonders stark sein. Nur Pfeilern und Haklern ist es erlaubt, das Gedränge durchzuführen, da bei schwächeren Spielern das Gedränge zusammenbrechen würde und so große Verletzungsgefahr bestünde.


2 Hakler (Hooker)

Der Hakler (Hooker) setzt seine Füße ein, um sich den Ball im Gedränge zu „zu hakeln“. Wegen des Drucks, der beim Gedränge entsteht, gilt diese Position als eine der gefährlichsten. Da ein Hakler üblicherweise der kleinste Spieler der Vordermannschaft ist, aber auch derjenige mit den besten technischen Fähigkeiten, wirft er bei der Gasse den Ball ins Spielfeld.


4 und 5 Zweite-Reihe-Stürmer (Locks)

Zweite-Reihe-Stürmer (Locks) sind meist die größten Spieler der Mannschaft und sind die Hauptbeteiligten bei der Gasse. Bei dieser Spielsituation müssen sie so hoch wie möglich springen, um den Ball zu fangen und ihn an den Gedrängehalb weiterzureichen oder um wenigstens den Ball zuerst zu berühren, so dass er auf der eigenen Seite runterfällt. Beim Gedränge stehen die Zweite-Reihe-Stürmer zwischen den beiden Pfeilern und dem Hakler und schaffen den nötigen Schub nach vorne.


6 Linker Flügelstürmer (Blindside Flanker) und 7 Rechter Flügelstürmer (Openside Flanker)

Flügelstürmer (Blindside- und Openside Flanker) sind jene Spieler, die am wenigsten fest zugeteilte Aufgaben übernehmen und deshalb am flexibelsten auf veränderte Spielsituationen reagieren können. Aus diesem Grund müssen sie Qualitäten als Allrounder aufweisen; sie müssen schnell und stark sein sowie das Tackling und das Passspiel beherrschen. Während des Gedränges schützen sie den eigenen Gedrängehalb vor dem gegnerischen.


8 Nummer Acht (Number Eight)

Die Nummer Acht (Number Eight) ist die einzige Position ohne eine spezifische Bezeichnung. Dieser Spieler vereint die physische Stärke eines Stürmers und die technischen Fertigkeiten eines Spielers aus der Hintermannschaft. Die Nummer Acht kontrolliert die Bewegung des Gedränges und reicht den Ball an den Gedrängehalb weiter. Auch werden sie dazu eingesetzt, hinten in der Gasse den Ball zu erobern. Einzelne Nummer Achten sind vielseitig genug, um auch als Flügel- oder Zweite-Reihe-Stürmer zu spielen.


Hintermannschaft (Backs)

9 Gedrängehalb (Scrum-half)

Der Gedrängehalb (Scrum-half) bildet eine wichtige Verbindung zwischen der Vorder- und der Hintermannschaft und ist meist im Zentrum des Spielgeschehens. Ein Gedrängehalb ist üblicherweise relativ klein gewachsen, äußerst reaktionsschnell und ballsicher. Er bildet meist die erste Verteidigungslinie und steht hinter jedem Gedränge, um den Ball aus der Gefahrenzone rauszubringen. Er legt den Ball ins Gedränge und nimmt ihn anschließend wieder auf. Bei der Gasse (Einwurf) darf er weiter vorne stehen als die übrige Hintermannschaft und erobert den Ball zurück, wenn er zu Boden fällt.


10 Verbindungshalb (Fly-half)

Der Verbindungshalb (Fly-half) ist einer der wichtigsten Spieler auf dem Platz. Während des Spiels ist er Dreh- und Angelpunkt und trifft die meisten taktischen Entscheidungen. Ein idealer Verbindungshalb sollte schnell sein, seine Gegenspieler austricksen können, schnell entscheiden, die Hintermannschaft zum Angriff oder in die Verteidigung führen, das Kick- und Passspiel beherrschen und großem Druck gewachsen sein. Führungsqualitäten sind auf dieser Position entscheidend, ebenso starke Verteidigungsfähigkeiten. Spiele werden selten nur durch Versuche entschieden, so dass der Verbindungshalb mit seinen Torschüssen den entscheidenden Unterschied ausmachen kann.


12 Erster Innendreiviertel (Inside Centre) und 13 Zweiter Innendreiviertel (Outside Centre)

Die beiden Innendreiviertel (Inside/Outside Centre) sind die Allrounder der Mannschaft. Sie müssen fähig sein, durch die gegnerischen Linien zu brechen und den Ball zielgenau abzugeben. Beim defensiven Spiel müssen sie gute Tacklingfähigkeiten besitzen. Ihre Aufgabe ist es, den Ball anzunehmen (meist vom Verbinder), die gegnerischen Linien zu durchbrechen und nach Überwinden der letzten Verteidigungslinie den Ball an die Flügel zu passen.


11 Linker Außendreiviertel (left Wing) und 14 Rechter Außendreiviertel (right Wing)

Hauptaufgabe der Außendreiviertel (right/left Wing) ist es, den Angriff abzuschließen und Versuche zu erzielen. Die übrigen Mitspieler schaffen genügend Raum, so dass der Außendreiviertel nach Annahme des Balls auf direktem Weg zur Mallinie (try-line) rennen kann. Außendreiviertel sind meist die schnellsten Spieler der Mannschaft, sie müssen aber auch fähig sein, gegnerischen Spielern auszuweichen. Im modernen Spiel rücken sie gelegentlich auch ins Mittelfeld. Im defensiven Spiel müssen die Außendreiviertel auch das Tackling beherrschen, bei gegnerischen Kicks dienen sie oft als zusätzlicher Schlussmann.


15 Schlussmann (Fullback)

Der Schlussmann (Fullback) hält sich hinter der Hauptlinie der Verteidigung auf. Da er der letzte Verteidiger ist, muss er gute Tackling-Fähigkeiten besitzen. Er muss die als bomb kicks bezeichneten hohen und kurzen Schüsse abfangen. Nach dem Abfangen kann er entweder den Ball zurückkicken oder von weit hinten selbst einen Angriff einleiten. Taktik, Treffsicherheit, Angriffsstärke und Geschwindigkeit gehören zu den Grundvoraussetzungen eines guten Schlussmannes.


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Positionen_im_Rugby_Union

Unsere Trainingszeiten sind:

 

Montags und Donnerstags, jeweils 18:00 bis 19:30 Uhr

auf dem Sportplatz in der Sportfeldstraße, in Trebbin

 

 

Wir freuen uns auf Euch!

Di

04

Jul

2017

Die Saison startet bald

Guten Tag, 

 

wir befinden uns aktuell mitten in der Sommerpause. In den nächsten Wochen stehen viele Sitzungen an, um die neue Saison gut geklärt starten zu können.

 

In der Saison 2017/2018 starten wir mit den Sportfreunden der Berlin Irish in der Regionalliga Nordost als Spielgemeinschaft durch! Wir freuen uns auf eure regelmäßige Teilnahme um Euren Verein zu unterstützen! Es wird hier regelmäßig mitgeteilt wann und wo unsere Spiele statt finden.

 

Aktuell Sommerpause, die nächsten Termine wie folgt:

 

Donnerstag 6.7. Training 18 Uhr

Samstag 8.7. Teamtag in Trebbin und Berlin zusammen mit den Irish, ---->

Beginn 10 Uhr Sportfeldstraße

Montag 10.07. Saisonabschlusstraining und Lizenzprüfung für zwei unserer Trainer

Trainingspause bis 30.07.

Montag 31.07. und Beginn des normalen Trainingsrythmus ---->

Montag 18-20 Uhr, Donnerstag 18-19:30 Uhr

 

Wir bedanken uns bei unserem Unterstützer Securitas.

So

18

Sep

2016

Das erste Spiel

Gedränge, Gegrilltes und Geselligkeit beim ersten Rugby-Spiel in Trebbin

Seit diesem Wochenende hängen Rugby-Plakate überall in Trebbin - sie werben für das erste ordentliche Ligaspiel in der Clauertstadt. Damit erreicht der Rugby Club Trebbin einen wichtigen Meilenstein in seiner unermüdlichen Arbeit, die ebenso anspruchsvolle wie teamorientierte Sportart im Kreis Teltow-Fläming bekannter und beliebter zu machen.

 

Möglich gemacht hat dies nicht zuletzt Christian Partzsch, dem Vorstandsvorsitzender des RC Trebbin. Seine Augen leuchten freudig, wenn er vom kommenden Wochenende spricht: »Das ist für uns ein wirklich wichtiger Termin. Einige Spielerinnen und Spieler trainieren seit Jahren auf solch eine Gelegenheit hin. Jetzt endlich wird in Trebbin wirklich Rugby gespielt. «

 

Der RC Trebbin richtet am Samstag, dem 24. September 2016 das Heimspiel aus. In Spielgemeinschaft mit der Rugbyabteilung des SG Stahl Brandenburg spielt Trebbin gegen die Berlin Bruisers, einen ebenfalls relativ neuen Verein aus der Bundeshauptstadt. »Da haben wir Gelegenheit, Berlin zu zeigen, dass auch in Brandenburg gutes Rugby gespielt wird«, sagt Christian Partzsch und lächelt verschmitzt. »Am Ende wird aber vor allem der Sport gewinnen – und das ist wichtiger als alle Punkte der Welt. «

 

Und damit hat der Chef des RC Trebbin völlig Recht: Das Ansehen von Rugby in Deutschland wächst von Woche zu Woche, nicht zuletzt aufgrund der Erfolge der deutschen Nationalteams. Das merkt der RC Trebbin deutlich und bietet neben dem regelmäßigen Training auch Schul-AG’s im Kreis an. »Unser neuer Trainer macht ganz schön Feuer, das wird man am Samstag merken«, freut sich Christian Partzsch.

 

Man darf gespannt werden auf das Rugbyspiel am Samstag. Ankick ist um 14 Uhr auf dem Sportplatz der Sportfeldfeldstraße, in Trebbin.

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